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Goodbye Deadname – Part 2

Warten nervt. Oder? Ich mein wer wartet schon wirklich gerne auf etwas?

Fünfeinhalb Wochen

so viel Zeit ist seit den Gutachten bisher vergangen. Hat sich bisher was getan? Bedingt. Vom ersten Gutachter habe ich bereits die Abschrift vom Gericht bekommen, das war am Valentinstag (4 Wochen nach dem Termin) – immerhin wurde hier Wort gehalten mit der Aussage, dass es ca. 3 Wochen dauert.

Gemischte Gefühle beim Gutachten

Insgesamt bin ich “glücklich” mit dem Gutachten, denn es ist (von dem was ich lese) als positiv anzusehen. Da hört es dann aber auch auf.
Fangen wir bei dem Punkt “Er” an. Dieses Wort wird in dem Gutachten so oft benutzt, dass ich nach dem hundertsten mal aufgehört habe zu zählen. Ist es so schwer bei einer optischen komplett weiblichen Person das Attribut “Sie” zu nutzen? Zu mal dieser Punkt auch oft genug so niedergeschrieben ist.

Dazu kommt dann noch die Art und Weise wie das gesamte Gutachten verfasst ist. Meine Ehemaligen Deutschlehrerinnen würden durchdrehen. Ebenfalls war der Gutachter nicht in der Lage meinen Nachnamen (durchgehend) korrekt zu schreiben.

Achja, inhaltliche Fehler gibt es auch hier und da – was mich wütend macht. Denn so ganz unwichtig ist das Dokument als solches ja auch nicht. Na gut, er ist schließlich ein Profi und macht das seit Jahrzehnten. Ich wünschte ich könnte Jahrzente lange halb gute Arbeit leisten und keiner stört sich dran…

Das ganze erstreckte sich übrigens auf 13 Seiten, um 3 “einfache” Fragen zu beantworten (siehe Eingangspost). Nun gut, vielleicht ist es auch nur juristische Taktik a lá “mit Papierkram zu bombardieren”. Ist wie die AGB, liest eh kein Mensch durch.

Wie es weiter geht?

Nach wie vor: warten. Es nervt, echt und es zerfrisst mich. Ich habe noch ein klein wenig die Hoffnung dass in der kommenden Woche die zweite Abschrift eintrudelt, hoffentlich kein weiterer, Nerven zerfressender Roman.

Derweil habe ich mir Gedanken gemacht, Gedanken zum Geld. Wie Eingangs erwähnt wird der ganze  Spaß nicht gerade günstig – was mich ebenfalls sauer macht. Jedoch hatte ich auf Instagram, primär aus Neugierde, mal gefragt ob es Leute gibt die mir einfach uneigennützig helfen würden, ohne dass man sich kennt oder was zurück bekommt oder sonst was. Es haben doch mehr mit “würden sie” geantwortet als ich dachte, also habe ich beschlossen es einfach zu machen. Es kostet mich nichts extra und zu verlieren habe ich nicht, richtig?

Daher habe ich bei PayPal einen Moneypool eingerichtet, ich denke das ist am einfachsten. Die meisten die ich kenne nutzen PayPal und ihr könnt euren Namen verschleiern. Mal sehen was dabei rum kommt, ist ein wenig so die genauen Gerichtskosten: Noch alles in den Sternen.

Da ich auch keine aktuellen Daten habe wann was ist, habe ich bewusst kein Enddatum gesetzt und lass es einfach mal “open-end”. Sollte allerdings der unwahrscheinliche Fall eintreten, dass mehr zusammen kommt als ich an Kosten habe geht der Überschuss an eine Institution die anderen bei solchen Thematiken hilft.

In jedem Fall DANKE an all diejenigen, welche mich unterstützten, generell. ❤️

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