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Krankenhäuser sind ätzend

Das ist mir heute einmal mehr wieder bewusst geworden. Dass die wenigsten Krankenhäuser super finden ist denke ich normal. Allerdings stellen Krankenhäuser mich persönlich vor sehr große Herausforderungen.

Freunde vs. innere Angst

Der Grund für diesen Eintrag, oder besser der Auslöser: Ich habe eine gute Freundin im Krankenhaus besucht. Ihr geht es gut und wird morgen entlassen. Obwohl ich wusste dass es Ihr gut geht, außer dass sie noch etwas schwach von der OP ist, war es ein richtiger Kampf das Krankenhaus zu betreten.

In dem Moment wo ich von der Autobahn runter war und die Zeit&Distanz immer weiter Richtung 0 lief stieg mein Puls, Nervosität und Angst. Als ich vor dem Eingang stand musste ich kurz inne halten, durchatmen und mich dann durch die Tür zwingen. Am Ende war ich froh eine Freundin zu besuchen, auch weil es eine Überraschung für sie war. Allerdings war meine innere Freude noch größer als ich wieder raus war.

Wie soll ich das selbst aushalten?

Immer wieder mal mache ich mir Gedanken, wie soll ich das überstehen wenn ich irgendwann mal die angleichende OP haben sollte? Bewusst habe ich mich innerlich schon gegen einen Arzt in München entschieden, es ist einfach zu weit. Zu weit für meine Freunde&Familie.

Voraussichtlich verbringt man nach der angleichenden OP 1,5-2 Wochen im Krankenhaus, wenn alles gut läuft. Wie soll ich das bitte aushalten? Ich bin heute schon fast wahnsinnig geworden und es war nur etwas mehr als eine Stunde.
Vor einigen Jahren lag ich zwei Tage und drei Nächte zur Beobachtung im Krankenhaus – es war die Hölle. Obwohl ich Besuch hatte, von Freunden und Familie.

Einer der Gründe wieso ich mir Essen ausgesucht habe für die OP (das Vorgespräch ist übrigens im Juli, die OP dann vielleicht in 1, 1,5 oder 2 Jahren?). Von der Nähe her eigentlich auch die einzige Option, das was ich bisher gehört habe sind die Ergebnisse aber hervorragend. So besteht zumindest die Option, dass meine Freunde, welche sich primär von Köln bis hoch ins Ruhrgebiet  tummeln, auch mal vorbei kommen können.

Wird die Angst meine Pläne über den Haufen werfen?

Vielleicht. Ich hoffe es nicht, denn ich möchte diese OP, wirklich. Und es bleibt nicht nur bei einer OP, nach ca. einem halben kommt nämlich nochmal eine zweite obendrauf. Diese Brocken an Angst zu beobachten, wie sie langsam näher kommen und dennoch in weiter Ferne sind setzt mir teilweise zu.

Ganz besonders in so Momenten wie heute. Im Hinterkopf immer der Gedanke: Wenn es soweit ist kannst Du nicht gehen wann Du willst, mit dem Gedanken dass die ersten Tage voller schmerzen sein werden, schlafloser Nächte und voller neuer Eindrücke.
Ich wünschte man könnte für diesen Zeitraum mein Bewusstsein einfach abschalten und mich zurück holen wenn alles “fertig” ist, nur leider ist das nicht einfach so möglich…

Was die Zukunft bringt werde ich dann ja erfahren – und hier auch nieder schreiben. Vielleicht versuche ich es doch nochmal mit Hypnose?!

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