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Vor Gericht [Part 1]

Zu aller erst: Entschuldigung falls nun jemand einen Ohrwurm hat.

Ein, etwas größerer, Stein auf meinem Weg ist unter anderem die Änderung vom Namen sowie des Personenstands [in diesem Fall das Geschlecht].

Nervös ohne Grund – also alles wie immer

Gestern hatte ich meine Erstanhörung im Amts- und Landgericht Düsseldorf. Wie gewohnt habe ich mir einen riesen Kopf vor Nervosität gemacht, wozu? Grundlos, also eigentlich alles wie immer. Ich war unter strich 1,5 Stunden Unterwegs für 5 Minuten Gespräch, ja wirklich 5!

Der Ablauf dahinter

Da ich gemerkt habe, dass ich gerne ausschweife versuche ich das nun mal zu reduzieren. Unterm Strich muss man beim Zuständigen Amts/Landgericht einen Antrag auf eine Vornamens- und Personenstandsänderung nach TSG (kurz oft VÄ/PÄ) einreichen. Dies muss mit einigen Unterlagen passieren, wovon das wichtigste der “Translebenslauf” ist. Im Grunde steht dort einmal alles drin wie in einem Normalen Lebenslauf, nur ohne Spezifische Informationen zu den Jobs (z.B.). Der für das Gericht und die späteren Gutachter wichtigere Teil kommt danach: Ein Lebenslauf über den bisherigen Weg welcher aufzeigt, dass seit 3 Jahren (oder mehr) der Zwang besteht im zugeordneten Geschlecht zu leben. Bei mir waren dort Informationen welche teilweise schon in diesem Blog stehen aber auch anderes.

Anfangs hatte ich bedenken ob ich das hin bekomme und wusste auch nicht wirklich was ich schreiben soll, allerdings ging es dann super schnell und locker von der Hand (meine Ersten Sätze dort hatte ich bereits vor der Entscheidung einen Blog zu machen).

Wie es für mich weiter geht

Das Gericht wird jetzt zwei Gutachter beauftragen , welche sich dann irgendwann mit einem Termin bei mir melden. Wenn ich dann dort bin kommen viele Fragen, sicherlich auch unangenehmere. In der weit entfernten Zukunft geben sie dann diese Gutachten an das Gericht weiter, anhand dessen wird dann der Beschluss gefasst und die Änderung (im Idealfall) beschlossen.

Bis das fertig ist kann es aber durchaus dauern, das war mir vorher bekannt aber meine Richterin machte mich nochmals darauf aufmerksam.

Die Gutachten kosten übrigens auch etwas und nicht gerade wenig… im Durchschnitt so 500-800€, je Gutachten.

Mein Eindruck bis jetzt

Ich hab eine sehr nette Richterin, welche gestern sehr locker und vertraut mit der Thematik war. Bisher verläuft alles nach Plan, ich habe keine Unterlagen vergessen oder ähnliches.

Eigentlich kann ich nur wieder warten bis sich die Gutachter mit Terminen melden, danach gibt es dann wieder ein Update. Bis dahin wird aber bestimmt noch anderes passieren. 😛

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