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Veränderungen die [hoffentlich] bleiben [Part 1]

Im gesamten Prozess und dem Weg zu mir selbst werden Veränderungen stattfinden, manche sind nur existent, so lange sie Aufmerksamkeit erhalten, also z.b. Haare, Augenbrauen, etc..

Anderes bleibt im Idealfall dann aber doch für immer. Wie z.b. der [nie richtige] Bartwuchs. Wer mich länger kennt weiß, dass es dort nie großartig was gegeben hat. Das was dort war störte mich dennoch, an manchen Tagen mehr als an anderen. So ein Bartschatten ist aber generell super ätzend… und täglich für ein paar Härchen rasieren führt am Ende zu echt unschönen kleinen Schnitten und entsprechend gereizter Haut.

Glücklicherweise habe ich durch die Hormone keine verstärkten Wuchs festgestellt (kann auch passieren, ist allerdings seltener). Allerdings wurden die Haare etwas heller. Zeitgleich lief die Laserepilation bei mir an, weshalb ich mir da weniger Gedanken gemacht habe. So ein Laser funktioniert aber am besten, wenn er auf dunkles trifft und so die Wurzeln wirklich gezielt erreicht.

Glück im Unglück

Wie erwähnt war bei mir nie richtiger Bartwuchs, etwas an der Oberlippe, Kinn und Wangen aber.. naja. Ich kenne heute manche 12 Jährige die schon mehr haben. Das hat mich früher öfter mal genervt, vor allem als dann dieser Barttrend aufkam und alle natürlich darauf stehen musste. In meinem Kopf war das ein weiteres “forever alone” Gefühl.

Seit Mai hatte ich 5 Sitzungen, jedesmal wurde die Stärke angezogen bis wir am Limit ankamen und es war teilweise echt unfassbar eklig und schmerzvoll – aber nur für einen super kurzen Moment. Es ist übrigens ermutigend wenn die Person, welche lasert, einen großen Spaß daran hat, dadurch dass man hört wie der Laser die Wurzeln zum knacken bringt. Im Kopf klang das echt komisch, ein bisschen wie Gewitter: Erst sieht man (mit Schutzbrille) die gesamte Haut von innen aufleuchten und dann knackt es – ja gut die Hitze und den Schmerz hat man dann nur bei direktem Blitzschlag. Ich bin aber immer mit einem positiven Gefühl hin und auch wieder raus gegangen weil ich mich sehr wohl fühle/gefühlt habe.

Habe? Ja, Vielleicht – Dadurch dass es so wenig war könnte es das vielleicht mit 5 Sitzungen gewesen sein (wenn ich Glück habe). Zum Jahreswechsel wird nochmal geschaut ob man ggf. nochmal nacharbeiten muss, mittlerweile ist es aber so wenig geworden dass ich die einzelnen Haare einfach Zupfe. Übrigens Super befriedigend wenn die Haare samt Wurzel aus der Haut rausgleiten und man dabei nichts spürt.
Leute die einen Vollbart haben/hatten müssen da wohl durch echte Höllenqualen stampfen, aber die nehmen dann sicherlich auch Betäubungscreme auf die ich verzichtet habe.

Die Nebeneffekte

Mit das positivste: Ich muss mich nicht mehr rasieren, kann auch mal spontan Nachts woanders bleiben ohne zu wissen, dass es mich am nächsten Morgen super nervt. Zusätzlich ist meine Haut besser geworden (ohnehin durch die Hormone), jedoch entfällt die Belastung durch das rasieren komplett – was ein traumhaftes Gefühl ist!

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