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Ich bearbeite am besten Fotos, wenn es mir richtig schlecht geht.

Oft sind emotionale Phasen niederschmetternd, stellen einen immer wieder aufs neue vor Herausforderungen und man wünscht sich, dass Sie schnell wieder vorbei sind.

Mir helfen so Phasen manchmal, auch wenn es absurd klingt. Vielleicht liegt es am inneren Druck und der Hoffnung, dass alles wieder besser wird wenn man anfängt aktiv dagegen zu arbeiten, um es nicht schlimmer werden zu lassen.

Bezogen auf Fotos

In so Phasen fällt es mir sehr leicht, große Mengen an Fotos zu bearbeiten. Dabei leidet die Qualität keines Wegs, sie wird nur manchmal anders. Die meisten Rosa-Roten Bilder sind in solchen Phasen entstanden, das eine extreme fördert vermutlich das andere Extreme in mir. Manchmal passt dann die Stimmung nicht zum Bild bzw. der Idee die man zu dem Bild ursprünglich hatte. Die Bilder wirken übertrieben aber dennoch ist es passend zum ganzen, wenngleich die ursprüngliche Idee damit verworfen wird.

In der Regel falle ich nach so einen Marathon nur noch erschöpft ins Bett, mit sehr gemischten Gefühlen – Diese sind am nächsten Morgen dann total vergessen und oftmals ist es dann auch wieder “gut”.

Bezogen auf anderes

Tatsächlich helfen, mir zu mindestens, so richtige Tiefphasen auch in anderen Situationen. Zum einen zeigen Sie mir, dass ich vieles versuche zu verdrängen oder einfach nicht wahr haben will. Wenn Sich genug “gesammelt” hat erschlägt es mich regelrecht. Zum anderen lassen sie mich auch bewusst drüber nachdenken was nicht stimmt. Es hilft mir so meinen eigenen Fehlern bewusst zu werden und diese nach Möglichkeit in Zukunft zu vermeiden.

Auch wenn es unterm Strich immer eine massive Gratwanderung zwischen Selbsterkenntnis und schierem Selbsthass ist, empfinde ich es in teilen positiven- Allerdings erst danach. Die, die sowas nicht kennen verpassen aus meiner Sicht nichts, denn das was in so Momenten in einem vorgeht ist alles andere als schön. Ich glaube die Personen welche sowas haben, in gleicher, ähnlicher oder abgewandelter Form wissen wovon ich spreche.

Ich wünschte manchmal ich hätte sowas gar nicht erst, aber sie sind ein teil von mir und machen zudem was ich bin.

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